Das kleine Ferkel darf weiter fragen “Wo bitte geht’s zu Gott?”

Mrz 15th, 2008 | Von ArtieS | Thema: deutsche Bildungspolitik

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat das Kinderbuch “Wo bitte geht’s zu Gott, fragte das kleine Ferkel” nun doch nicht auf die Liste der indizierten Bücher gesetzt.Ursula von der Leyen hatte Anfang des Jahres einen Antrag darauf gestell, mit folgender Begründung:Text und Abbildung des Buches wiesen mithin antisemitische Tendenzen auf. Das Buch ist somit geeignet, Kinder und Jugendliche sozial-ethisch zu desorientieren.(wir berichteten)Da die Bundesprüftstelle nun auch nicht den Zentralrat der Juden im Rücken hatte, die im Gegensatz zu Von der Leyen leider keine antisemitischen Tendenzen fanden, hat man sich anscheinend entschieden, das Buch nicht zu indizieren:

Es ist zu der Auffassung gelangt, dass das Buch, da vorliegend alle drei Religionen gleichermaßen angegriffen werden, nicht als antisemitisch einzustufen ist. Diese Ansicht vertritt auch der Zentralrat der Juden in Deutschland in seiner Presseerklärung vom 6. Februar 2008.(link)

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Tags: Angriff, Antisemitismus, Bildung, Buch, Bundesprüfstelle, jugendgefährdend, Medien, Politik, Religion

3 Kommentare
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  1. Man muss sich wirklich auch klar machen, dass das diesselbe CDU ist, die normalerweise Muslimen erklärt dass wir hier Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit haben und man keinesfalls wegen Karikaturen böse werden darf, weil das hier ja zu den unbedingt geschützten Grundrechten gehört. Jemand sollte ihnen mal erklären, dass das in beide Richtungen funktioniert.

  2. Von der Leyen ist halt auch nur eine weitere Lobbyhure …

  3. Zu diesem Thema hatte ich mir auch, wie schon O.F., im Vergleich zu den Karikaturen, als auch Eisernen Kreuz Gedanken gemacht.
    Absolut sinnbildlich fuer so viele haessliche Entwicklungen in Deutschland.
    http://jakester-express.blogspot.com/2008/03/das-eiserne-kreuz-juden-zentralrat.html

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