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	<title>Kommentare zu: Kampagne: &#8220;Studieren in Fernost&#8221; &#8211; Studieren in Ostdeutschland</title>
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		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://schul-kritik.de/2009/schule/studium-schule/studieren-in-fernost-initiative-der-neuen-bundeslander/comment-page-1/#comment-13572</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:45:17 +0000</pubDate>
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		<description>Eins soll gesagt sein : Die Ostdeutschen Unis mögen gut ausgestattet und überfinanziert sein - GUT im Sinne einer aktiven Forschung und Lehre sind sie noch lange nicht. Ich habe zwei Semester in Dresden studiert, dann wechselte ich wieder nach Westdeutschland und muss sagen : Es sind einfach bessere Bedingungen. Besseres Personal, bessere Forscher, schönere Städte. Wenn ich in eine hässliche Betonlandschaft möchte, die entweder entvölkert oder von GLatzen besiedelt ist, gehe ich in den Osten. Selbst in den größeren Städten dort gibt es keine Infrastruktur mehr. alles runtergekommen, hässlich, verlassen. Hat schon einen Grund, weshalb die Leute lieber in den Westen gehen. Ein Seminar mit nur fünf Leuten ist nicht besser, wenn der Dozent nichts kann. Schaut euch doch mal an, wie selten Ostdeutsche Profs einen Ruf an eine andere Uni kriegen. Viele von ihnen wurden nach der Wende in ihre Position gespült und lassen es sich jetzt gut gehen. Gute Forscher sind sie deshalb wohl kaum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eins soll gesagt sein : Die Ostdeutschen Unis mögen gut ausgestattet und überfinanziert sein &#8211; GUT im Sinne einer aktiven Forschung und Lehre sind sie noch lange nicht. Ich habe zwei Semester in Dresden studiert, dann wechselte ich wieder nach Westdeutschland und muss sagen : Es sind einfach bessere Bedingungen. Besseres Personal, bessere Forscher, schönere Städte. Wenn ich in eine hässliche Betonlandschaft möchte, die entweder entvölkert oder von GLatzen besiedelt ist, gehe ich in den Osten. Selbst in den größeren Städten dort gibt es keine Infrastruktur mehr. alles runtergekommen, hässlich, verlassen. Hat schon einen Grund, weshalb die Leute lieber in den Westen gehen. Ein Seminar mit nur fünf Leuten ist nicht besser, wenn der Dozent nichts kann. Schaut euch doch mal an, wie selten Ostdeutsche Profs einen Ruf an eine andere Uni kriegen. Viele von ihnen wurden nach der Wende in ihre Position gespült und lassen es sich jetzt gut gehen. Gute Forscher sind sie deshalb wohl kaum.</p>
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	<item>
		<title>Von: catulus</title>
		<link>http://schul-kritik.de/2009/schule/studium-schule/studieren-in-fernost-initiative-der-neuen-bundeslander/comment-page-1/#comment-13230</link>
		<dc:creator>catulus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 11:23:33 +0000</pubDate>
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		<description>Unser Problem im Jahre 2009 ist doch: Warum insistieren Politiker und Agenturen immer noch auf dem Begriff &quot;Osten&quot;? So selbstverständlich wie die Nennung dieses Wortes ist seine negative Konnotation. Wer sich wirklich und wahrhaftig für seine Hochschule oder ganz allgemein seine Region einsetzen möchte, sollte die Chiffre &quot;Osten&quot; vermeiden.

Es ist an sich einfach. Es beginnt damit, dass man sich fragt, ob es eine Notwendigkeit gibt, ob es so sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen McPomm und Sachsen gäbe, dass sich eine gemeinsame Erwähnung lohne. Wenn man dann zu dem logischen Schluss gelangt, dass dies nicht gegeben ist, ist eine wie selbstverständlich Neuorientierung auf andere Begriffe zu empfehlen.

Somit empfinde ich es als eine peinliche Inszenierung, für Greifswald und Dresden in einer Kampagne zu werben, alte Klischees zu bedienen, anstatt neue Interpretationsmuster zu gestalten. Man kann über &quot;Osten&quot; und &quot;neue Länder&quot; keine positiven Bilder in den Köpfen erzeugen.

Zudem müssen die Menschen sich generell von diesen Klischees trennen. Denn wie soll sich ein Münchner in Magdeburg wohlfühlen, wenn er stets von seinen Mitstudenten auf die Vorzüge eines Terrorregimes gestoßen wird?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Problem im Jahre 2009 ist doch: Warum insistieren Politiker und Agenturen immer noch auf dem Begriff &#8220;Osten&#8221;? So selbstverständlich wie die Nennung dieses Wortes ist seine negative Konnotation. Wer sich wirklich und wahrhaftig für seine Hochschule oder ganz allgemein seine Region einsetzen möchte, sollte die Chiffre &#8220;Osten&#8221; vermeiden.</p>
<p>Es ist an sich einfach. Es beginnt damit, dass man sich fragt, ob es eine Notwendigkeit gibt, ob es so sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen McPomm und Sachsen gäbe, dass sich eine gemeinsame Erwähnung lohne. Wenn man dann zu dem logischen Schluss gelangt, dass dies nicht gegeben ist, ist eine wie selbstverständlich Neuorientierung auf andere Begriffe zu empfehlen.</p>
<p>Somit empfinde ich es als eine peinliche Inszenierung, für Greifswald und Dresden in einer Kampagne zu werben, alte Klischees zu bedienen, anstatt neue Interpretationsmuster zu gestalten. Man kann über &#8220;Osten&#8221; und &#8220;neue Länder&#8221; keine positiven Bilder in den Köpfen erzeugen.</p>
<p>Zudem müssen die Menschen sich generell von diesen Klischees trennen. Denn wie soll sich ein Münchner in Magdeburg wohlfühlen, wenn er stets von seinen Mitstudenten auf die Vorzüge eines Terrorregimes gestoßen wird?</p>
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	<item>
		<title>Von: Artie</title>
		<link>http://schul-kritik.de/2009/schule/studium-schule/studieren-in-fernost-initiative-der-neuen-bundeslander/comment-page-1/#comment-12978</link>
		<dc:creator>Artie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 15:07:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schul-kritik.de/?p=1004#comment-12978</guid>
		<description>Ohje, das tut mir Leid. Danke für deine Kritik.

 Ich habe den Artikel jetzt etwas verständlicher gestaltet. Ich muss zugeben, dass ich es wohl nicht hinreichend erklärt habe. Aber es liegt hauptsächlich an der Missverständlichkeit der Kampagne selbst. Meiner Meinung nach ein sehr unglücklich gewählte Name für eine Werbekampagne  der Hochschulen in den neuen Bundesländern.

Gruß,
Artie</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ohje, das tut mir Leid. Danke für deine Kritik.</p>
<p> Ich habe den Artikel jetzt etwas verständlicher gestaltet. Ich muss zugeben, dass ich es wohl nicht hinreichend erklärt habe. Aber es liegt hauptsächlich an der Missverständlichkeit der Kampagne selbst. Meiner Meinung nach ein sehr unglücklich gewählte Name für eine Werbekampagne  der Hochschulen in den neuen Bundesländern.</p>
<p>Gruß,<br />
Artie</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://schul-kritik.de/2009/schule/studium-schule/studieren-in-fernost-initiative-der-neuen-bundeslander/comment-page-1/#comment-12977</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 14:37:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schul-kritik.de/?p=1004#comment-12977</guid>
		<description>Ich gebe zu, ich habe erst am Ende des Artikels gemerkt, dass &quot;Fernost&quot; für den Osten Deutschlands stehen soll. Zuvor ging ich - sicherlich aufgrund meiner eigenen Interessen - davon aus, dass die Universitäten in Ostdeutschland einen erleichterten Studienaufenthalt in Asien abieten wollen. Also so in der Art: &quot;halbes Studium in Deutschland, halbes Studium in Asien und wir zahlen die hohen Gebühren&quot;

Was für eine misslungene Überschrift... Wenn ich nach Studium in Fernost suche, dann erwarte ich Informationen zu Unis in Japan, Südkorea und meinetwegen auch China (wobei die chinesische Regierung mich gleich einbuchten würde, weil ich nicht still sein kann, wenn es um Kritik am Staat geht).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, ich habe erst am Ende des Artikels gemerkt, dass &#8220;Fernost&#8221; für den Osten Deutschlands stehen soll. Zuvor ging ich &#8211; sicherlich aufgrund meiner eigenen Interessen &#8211; davon aus, dass die Universitäten in Ostdeutschland einen erleichterten Studienaufenthalt in Asien abieten wollen. Also so in der Art: &#8220;halbes Studium in Deutschland, halbes Studium in Asien und wir zahlen die hohen Gebühren&#8221;</p>
<p>Was für eine misslungene Überschrift&#8230; Wenn ich nach Studium in Fernost suche, dann erwarte ich Informationen zu Unis in Japan, Südkorea und meinetwegen auch China (wobei die chinesische Regierung mich gleich einbuchten würde, weil ich nicht still sein kann, wenn es um Kritik am Staat geht).</p>
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