Motivation
Wir haben diesen Blog ins Leben gerufen, um auf Misstände an unseren Schulen aufmerksam zu machen. (Siehe Geschichte)
Mitlerweile hat sich unsere Motivation verändert. Es geht weniger um lokale Geschehnisse sondern um bildungspolitische und -wissenschaftliche Veränderungen vor allem in Deutschland. Neben herkömmlicher Schule beleuchten wir auch die Unschoolingszene (Freie Bildung) und weitere wichtige gesellschaftliche Themen.
Es ist unser Anliegen, den Lesern die kritische Sicht einiger Schüler nahezubringen und die Parteien Schüler, Lehrer, Eltern kommunikativ zusammenzubringen. Die Passivität der Schüler ist die Ursache für so wenig positive Veränderungen im Bildungsbereich aus Sicht der Schüler. Wir versuchen durch unseren Schritt an die Öffentlichkeit das Bild der Schüler zu verbessern und für andere ein Vorbild zu sein, Probleme sowohl lokal als auch im Web anzusprechen und sich zu vernetzen.
Rafaels Meinung:
Ich wollte schon lang einmal versuchen meine Meinung zu bestimmten Themen in Worte zu fassen. Ich dachte mir, dass mach ich am besten in einem fiktiven Interview. Falls jemand noch richtige Fragen hat ergänze ich die hier gern.
Was halte ich von Hausaufgaben?
Je länger ich mich mit diesem Thema beschäftige, desto weniger machen diese Sinn. Fakt ist, die Leistung der Schüler steigert sich durch Hausaufgaben nur sehr gering. Und 10 jährige Schüler, die 3-4 Stunden jeden Nachmittag mit Hausaufgaben verbringen sind keine Seltenheit mehr – und der Irrglaube etlicher Lehrer: “Viel hilft Viel”, lässt Schülern keine Zeit mehr für die wirklich wichtigen Dinge. Jahrzehnte lange Forschungen um Hausaufgaben kommen immer wieder zu ähnlichen Ergebnissen – aber Hausaufgaben sterben leider immer noch nicht aus!
Was halte ich von Noten?
Lehrer halten sich an wenigen Hoffnungen, wie “Noten ermöglichen die Vergleichbarkeit der Schüler” und “Sie geben den Schülern einen überblick was sie können”. UNSINN! Noten geben Schülern bestenfalls den Eindruck, was der Lehrer von ihnen hält. Haben sie den falschen Name oder tragen sie die falsche Kleidung sind sie untendurch. Was der eine Lehrer eine 5 nennt, ist für den anderen eine 1. Damit ist die Frage nach einer Vergleichbarkeit auch klar. Für ein Abschlusszeugnis kann man ja noch Verwendung finden, aber der Rest führt zu Schülern, die vom Leistungsdruck erschlagen werden und sich selbst aufgeben.
Es kommt noch schlimmer! So lange es Noten im klassischen Sinne gibt, können keine neuen Konzepte entstehen. Würde ich nämlich allen Schülern helfen, würde sich die Notenskala verschieben und ein Lehrer würde trotzdem noch eine 5 geben! Arbeiten von Schülern bewerten – das geht auch ohne Zahlen. Von einem Akademiker (und das sind Lehrer) kann man auch ein paar Sätze erwarten.
wird fortgesetzt!




